Das Oyster-Gehäuse ist ein Meilenstein in der Geschichte der zeitgenössischen Uhrmacherkunst. 1926 von Rolex erfunden, war es mit seinem patentierten System aus Lünette, Gehäuseboden und Aufzugskrone, die mit dem Mittelteil verschraubt sind, das erste wasserdichte Armbanduhrengehäuse der Welt. Es steht für Dichtheit und Robustheit und ist ein Musterbeispiel für gelungene Proportionen und Eleganz. In ihm vereinen sich harmonisch Form und Funktion, ganz gleich, aus welchem Material es hergestellt ist: Edelstahl Oystersteel, 18 Karat Gold oder Platin 950.

  • Ein starkes
    Konzept

    Oyster-Gehäuse

  • Dank der hermetischen Gehäusekonstruktion sind heute alle Armbanduhren der Oyster-Kollektion bis zu einer Tiefe von mindestens 100 Metern garantiert wasserdicht, die für die Extreme entwickelte Taucheruhr Rolex Deepsea sogar bis zu einer Tiefe von 3.900 Metern.

  • MASSIVER MITTELTEIL
    Das zentrale Element des Oyster-Gehäuses, der Mittelteil, wird aus einem massiven Block aus Edelstahl Oystersteel, 18 Karat Gold oder Platin gestanzt und herausgearbeitet. Er zeichnet sich durch seine außerordentliche Robustheit aus und bildet die tragende Struktur des Gehäuses, an der die anderen Komponenten sicher befestigt sind. Bei einigen Professional Modellen wird die Aufzugskrone durch Nocken am Mittelteil geschützt, die ein integraler Bestandteil des Gehäuses sind.

  • VERSCHRAUBTER GEHÄUSEBODEN MIT ROLEX RIFFELUNG 
    Der Boden des Oyster-Gehäuses ist hermetisch mit dem Mittelteil verschraubt. Die für Rolex charakteristische Riffelung der Gehäuseböden wurde vom Oyster Modell von 1926 übernommen und fügt sich passgenau in ein Spezialwerkzeug, das nur Uhrmachern, die von Rolex dazu autorisiert sind, den Zugriff auf das Uhrwerk ermöglicht.

Von Erfolg gekrönt

AUFZUGSKRONE

Die aus rund zehn verschiedenen Einzelteilen gefertigte Aufzugskrone – ein kleines technisches Meisterwerk – wird hermetisch mit dem Gehäuse verschraubt. So erschuf Rolex erstmalig in der Geschichte der Uhrmacherkunst eine wasserdichte Aufzugskrone – eine sichere Schnittstelle zwischen dem geschützten und versiegelten Innenleben der Uhr und den schädlichen Einflüssen der Außenwelt.

Die Rolex Twinlock- und Triplock-Aufzugskronen sind mit zwei bzw. drei Dichtungen ausgestattet, um genauso wasserdicht wie eine U-Boot-Luke zu sein.

Uhrmacherkunst Oyster-Gehäuse Aufzugskrone

Dank der hermetischen Gehäusekonstruktion sind heute alle Armbanduhren der Oyster-Kollektion bis zu einer Tiefe von mindestens 100 Metern garantiert wasserdicht, die für die Extreme entwickelte Taucheruhr Rolex Deepsea sogar bis zu einer Tiefe von 3.900 Metern.

Zykloplupe

Eine von Rolex im Jahr 1953 patentierte Lupe zur Vergrößerung der legendären Datumsanzeige, erstmals präsentiert auf der Datejust. Nach dem einäugigen Riesen aus der griechischen Mythologie benannt. Ein prägnantes stilistisches Merkmal von Rolex Armbanduhren, unverwechselbar auch aus der Distanz. Aus demselben kratzfesten Saphirglas hergestellt wie das Uhrglas, auf dem sie angebracht ist. Doppelte Antireflexbeschichtung, um das Ablesen des Datums noch komfortabler zu machen.

Uhrmacherkunst Oyster-Gehäuse Zykloplupe
  • Die Lünette

    Form und Funktion

  • Bei Rolex sind Form und Funktion eng miteinander verflochten. Dies gilt insbesondere für die Lünette, die wie keine andere Komponente das Erscheinungsbild der Oyster Armbanduhren prägt. Im Laufe der Jahre wurde eine Vielzahl von festen oder drehbaren Lünetten eingeführt, die je nach Uhrentyp immer wieder neue Funktionen – etwa die Anzeige von Tauchzeiten oder einer zweiten Zeitzone, eine 24-Stunden-Anzeige oder eine Tachymeterskala – besaßen.

  • GERIFFELTE LÜNETTE 
    Ursprünglich hatte die Riffelung der Oyster Lünette  einen praktischen Zweck: Sie diente zum Verschrauben mit dem Gehäuse­mittelteil, um die Wasserdichtheit der Uhr zu gewährleisten. Die Riffelung entsprach deshalb der des Gehäusebodens, der ebenfalls mithilfe von Rolex Spezialwerkzeugen mit dem Mittelteil verschraubt wurde, um die Uhr wasserdicht zu machen. Mit der Zeit erhielt die Riffelung eine rein ästhetische Funktion und wurde zu einem charakteristischen Markenzeichen einer Rolex. Heute ist die geriffelte Lünette ein Distinktions­merkmal, das ausschließlich in Gold gefertigt wird.